Gynäkologie

Neben der Krebsvorsorge, den von der gesetzlichen Krankenkasse honorierten Leistungen und unseren Zusatzleistungen, stellt die Frau im fortgeschrittenen Alter ein Schwerpunkt unseres Spektrums dar. Dazu zählen die Wechseljahre, die Hormondiagnostik und Behandlung, Beratung bei menopausalen Beschwerden, sowie die Inkontinenz, die mit den verschiedensten Ausprägungen schon in sehr jungen Jahren zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen kann. 

Ein weiteres, selten angesprochenes aber häufig auftretendes Problem ist die eingeschränkte Sexualtität. Eine sexualmedizinischen Beratung ist ebenfalls Bestandteil unseres Leistungssprektrums.

Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse

  • Vorsorge ist wichtig! Die gesetzliche Krankenkasse bietet allen Frauen ab dem 20. Lebensjahr eine jährliche Basiskrebsfrüherkennung an. Gerne erinnern wir Sie an diesen wichtigen Termin.
  • Chlamydienscreening: junge Frauen bis zum 25. Lebensjahr können einen jährlichen Test zur Untersuchung auf Chlamydien in Anspruch nehmen. Da Chlamydien zu den am häufigsten vorkommenden sexuell übertragbaren Erkrankungen gehören, auch unerkannt zu Entzündungen der Gebärmutter und Eileiter führen können, sind sie in hohem Maße für eine ungewollte Kinderlosigkeit verantwortlich. Ein einfacher Test kann eine Aussage darüber machen, ob eine behandlungsbefürftige Infektion besteht.
  • Nachsorge von gynäkologischen Tumorerkrankungen (Eierstöcke, Eileiter, Gebärmutter, Gebärmutterhals, Scheide und äußeres Genitale) gemäß den empfohlenen Nachsorge-Leitlinien inclusive der Tumormarker-Diagnostik in unserem eigenen Labor.

Zusätzlich zu den von der Krankenkasse honorierten Leistungen bieten wir weitere Untersuchungen an, die in der gesetzlichen Vorsorgen leider keine Berücksichtigung finden:

  • Ultraschall des Unterleibs: dies stellt eine wichtige Erweiterung der jährlichen Krebsvorsorge-Untersuchung dar und umfasst den Ultraschall der inneren weiblichen Geschlechtsorgane (Gebärmutter, Eileiter, Eierstöcke)
  • Darmkrebsvorsorge: Darmkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Der Nachweis okkulten (nicht sichtbaren) Blutes im Stuhl dient seit vielen Jahren der Früherkennung von Darmkrebs und seiner Vorstufen. Der immunologische Stuhltest erfasst Blut im Stuhl, wobei eine Verfälschung durch Nahrungsmittel bei diesem Test unwahrscheinlich ist. Empfehlung: jährlich im Rahmen der Krebsvorsorge-Untersuchung.
  • Darm-Check (ScheBo): Kombinationstest für den gleichzeitigen Nachweis von Blut im Stuhl und dem Enzym M2-PK zur verbesserten Darmkrebsvorsorge. M2-PK wurde als Schlüsselenzym für Polypen und Darmtumoren identifiziert, so dass ein Auffinden eines Tumors auch unabhängig von Blut ist.
  • Screening-Test auf Blasenkrebs (NMP22 Bladder Check Test): für die Früherkennung eines Blasenkarzinoms steht ein einfach durchzuführender, sehr sensitiver Urintest zur Verfügung.
  • Erweiterter Krebsabstrich mit dem Thin-Prep-Verfahren: weltweite Studien haben gezeigt, dass mit dem erweiterten Test mehr bösartige Vorstufen erkannt werden können, sowie erneute Untersuchungen mit dem bereits vorhandenen Material durchgeführt werden können.
  • HPV (Papillo Check HPV-Screening): Humane Papilloma-Viren. Testverfahren zur besseren Einschätzung des Risikos zur Ausbildung von Gebärmutterhalskrebs.
  • Ultraschall-Frakturrisikomessung: Achilles-Test zur besseren Einschätzung eines Osteoporose-Risikos.